Kinder und Jugendliche haben eigene Rechte. Sie sind beschrieben in der UN – Kinderrechtskonvention. Der Deutsche Kinderschutzbund setzt sich dafür ein, diese Kinderrechte stärker bekannt zu machen. Zusammen mit dem Land Niedersachsen zeichnet er bereits zum elften Mal das Engagement für die Kinderrechte aus.

Unter dem Motto „Wir  bestimmen mit!“ werden in diesem Jahr Initiativen gesucht, die sich für die Umsetzung des Artikels 12 der UN-Kinderrechtskonvention einsetzen und somit die Verwirklichung aller Kinderrechte stärken.

 

 

Gern. Im Folgenden haben wir einige Beispiele zusammengestellt, wie Kindern und Jugendlichen Beteiligung ermöglicht wird.

Dabei gilt: Jeder Schritt von Teilhabe über Mitwirkung bis zur Mitbestimmung – ob Zuhause, in der Kita und Schule, im Verein oder in der Kommune – ist wichtig!

 

Bei punktuellen Aktionen


Dazu gehören zum Beispiel Mal- und Zeichenaktionen, Wunschund Meckerkästen, Stadtforscheraktionen, Fotostreifzüge oder Sprechstunden bei politisch Verantwortlichen.

 

Bei Projekten


Dazu zählen Projekte, die thematisch sowie zeitlich begrenzt sind und stark vom persönlichen Bezug der Kinder und Jugendlichen abhängen („Betroffensein“). Häufig wird mit kreativen Methoden gearbeitet, z. B. in Zukunftswerkstätten, Planungszirkeln, bei Spielraumplanungen, Planerworkshops, Checks bei der Gestaltung von Spiel- und Freizeitflächen, in der Verkehrsplanung, bei Kinderstadtplänen, bei Kita- und Schulumgestaltungen, der Planung eines Jugendzentrums oder vielen weiteren Anlässen. 

 

Bei offenen Veranstaltungen


Hierzu zählen alle öffentlichen Versammlungen, in deren Rahmen Kinder und Jugendliche Probleme, Kritik, Ideen und Wünsche direkt an die Erwachsenen adressieren können. Exemplarisch zu nennen sind hier unter anderem Jugendforen, Bürgermeister/-innen- Sprechstunden, Schulversammlungen, „Runde Tische“ und Befragungen.

 

In Politik und Institutionen


Hier beteiligen sich Kinder und Jugendliche in einer institutionalisierten Form auf Basis demokratischer Prozesse und nach Vorbild der Erwachsenenwelt. Sie werden entweder gewählt oder berufen. Dazu gehören beispielsweise Kinder- und Jugendparlamente oder Jugend(bei)räte in Vereinen, Städten, Gemeinden und Landkreisen. 

 

In den Medien


Kinder und Jugendliche wirken an der Gestaltung von Medienangeboten mit – von der Zeitung über das Radio- oder Fernsehprogramm bis hin zu Internetangeboten und Apps. Auf diese Weise haben sie die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese öffentlich zu machen.

 

Im Alltag


In der Schule, in der Kita, im Verein, in pädagogischen Einrichtungen, in der Kommune und in der Familie: Auch im Alltag bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche zu beteiligen. Dazu zählen Formen wie z. B. eine dialogische Gesprächskultur, spontane Kreisgespräche, Nein-Sagen-Dürfen, eine Beschwerdestelle und vieles andere mehr.

 

Wichtig: Beteiligung geht ALLE an! Daher suchen wir auch gezielt nach Formen, die es Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungserfahrung ermöglichen, sich konstruktiv einzubringen

 

 

Bewerbungen können bis 15. Juni 2018 (12 Uhr) schriftlich eingereicht werden.

Eine Jury entscheidet anschließend über die Vergabe der Auszeichnungen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 

 

Die feierliche Preisverleihung findet am 21. September 2018 im GOP Varieté Theater in Hannover statt.  

 

 

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